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RUSCONI (CH) – odd rock

Die Schweizer Band RUSCONI probiert verbotene Früchte und nähert sich den Noise-Eskapaden und lyrischer Dissonanz von Sonic Youth. RUSCONI brechen die Stücke weder auf, noch rechtfertigen sie sie für ein Jazzpublikum und interpretieren damit, so ganz nebenbei den Jazz aus dem Geist der Rockmusik neu. Der Sound bleibt, bei aller Ekstase, die zwischenzeitlich aufkommt, immer glasklar, immer auf dem Punkt, und: schwebend leicht.

Stefan Rusconi, Piano

Stefan Rusconi wurde am 14. Februar 1979 in Zürich geboren und studierte an der Musikhochschule Zürich (ZHdK) bei Andy Harder, Chris Wiesendanger und Walter Prossnitz. Hinzu kamen Masterclass Workshops und Unterreicht bei Art Lande, Kurt Rosenwinkel, Ben Street, Don Friedmann, Bill Carrothers, Ethan Iverson, Jean-Michel Pilc und George Mraz. 2002 war er Gewinner des Hauptförderpreises der Internationalen Meisterkurse in Frauenfeld. 2003 bekam er den Förderpreis der Friedl Wald Stiftung. Längere Auslandaufenthalte in Südafrika, New York, Japan und Berlin. Neben Theaterprojekten u. a. mit DALANG Puppencompany oder Darja Stocker konzertierte er mit Matthias Ziegler, Lucien Dubois, Arte Saxophonquartett, Evelinn Trouble, Roman Schwaller, Adrian Mears, Amik Guerra, Domenic Landolf, Mats Eser, Malia, Tobias Preisig, Ephrem Lüchinger, Kaspar Rast, Wolfgang Zwiauer, Mats Up, Hi Fly Orchestra, Christian Weber, Laura de Weck, Kaspar Ewalds Exorbitantes Kabinett, Laura Lopez Castro, Dani Schenker, Christian von Kaphengst, Peter Schärli, Peter Frei, Dudu Penz, Brandy Butler, Emilie Welti, Chanj, Leon Duncan, Roland Peil, Herbie Kopf.

Fabian Gisler, Kontrabass

Fabian Gisler wurde am 18. August 1977 in Zürich geboren und studierte an der Berufsabteilung der Swiss Jazz-School, Bern bei Peter Frei, Reggie Johnsen, Bert Joris, Rufus Reid und Andy Scherrer. Hinzu kamen Masterclass Workshops mit Ray Brown, George Gruntz, Dave Liebmann, Joe Lovano und George Mraz. 1998 war er Gewinner des Förderpreises des ‹generations – internationales jazztreffen frauenfeld› 2001 und des ‹new jazz generation contest› in Bern. Von 2000–2002 zählte er als festes Mitglied zur Klezmer Gruppe ‹Kolsimcha› mit Konzertauftritten in Europa und Amerika. Er konzertierte u. a. mit Franco Ambrosetti, Gianni Basso, Bill Carrothers, Philip Catherine, Don Friedmann, Dusko Goykovich, George Gruntz, Tony Lakatos, Dave Liebmann, Robert Lakatos, Dado Moroni, Adam Nussbaum, Dick Oats, Dré Pallemaerts, Kurt Rosenwinkel, Garry Smulyan, Donny McCaslin, Mark Soskin, Matthieu Michel, Makaya Ntshoko, Andy Scherrer, Roman Schwaller, Co Streiff, Nat Su, Kenny Werner und Nils Wogram. Fabian Gisler spielt regelmässig mit seinem eigenen Quartett und in zahlreichen anderen Formationen.

Claudio Strüby, Schlagzeug

Claudio Strüby wurde am 23. Februar 1980 in Brunnen geboren und studierte an der Musikhochschule Luzern bei Norbert Pfammatter, Marc Halbheer, Fabian Kuratli, Pierre Favre und Hans-Peter Pfammatter. Hinzu kamen Masterclass Workshops und Unterricht bei Ron Savage, Ali Jackson III, Ben Street, Billy Drummond, Jim Black, Adam Nussbaum, Nat Su, Joey Barron, Jimmy Cobb, Portinho, Kurt Rosenwinkel, Jochen Rückert, Peter Frei und Nils Wogram und Dre Pallemaerts. 2004 gewann er den Förderpreis der Friedl-Wald Stiftung. 2005 erhält er das Erasmus Stipendium an der Hochschule für Musik (HfM) bzw. Universität der Künste (UDK) in Berlin. 2006 vertrat er die MHS Luzern am International Meeting of Jazzschools in Louisville, Kentucky USA. Im gleichen Jahr schliesst er das Doppelstudium Pädagogik/Performance an der MHS Luzern mit Auszeichnung ab. Er konzertierte u. a. mit Kenny Wheeler und Norma Winstone und das Lucerne Jazz Orchestra, Dave Liebman, James Morrison, Chris Wiesendanger, Kurt Rosenwinkel, Nat Su, Nils Wogram, Rainer Tempel, Jean-Paul Brodbeck, Zürcher Kammerorchester, Symphonieorchester Villingen und Luzerner Symphonie Orchester.